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Pöllauberg
- Der kleine "Dom am Berg" als Wallfahrtszentrum der Oststeiermark
- 800-jährige Wallfahrtstradition
- Jährlich bis zu 100.000 Pilger
- Hochgotische Kirche mit barocken Erweiterungen
Die sich über das Pöllauer Tal erhebende Wallfahrtskirche ist seit über 800 Jahren Anziehungspunkt für wallfahrende Menschen aus nah und fern. 1994 waren Pöllau und Pöllauberg Orte der steirischen Landesausstellung "Wallfahrt - Wege zur Kraft".
Über einer Quelle, die anlässlich einer Grenzziehung auf einem Berggipfel besonders auffiel, wurde Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts eine kleine romanische Kapelle erbaut, die der Muttergottes geweiht wurde. Da sich sehr rasch Wallfahrten an Samstagen, die Maria geweiht waren, entwickelten, erhielt der Berg den Namen "Samstagberg". Nach einer Stiftung der Katharina von Stubenberg wurde um 1340 mit dem Bau der hochgotischen Kirche begonnen. In weiterer Folge erhielt die Kirche eine barocke Innenausstattung: Der Hoch- und Gnadenaltar von Marx Schokotnigg geben ein ausdrucksvolles Zeugnis des Glaubens jener Zeit. Das künstlerisch Wertvollste in der Kirche sind die gotischen Chorwände.
1707 wurde Pöllauberg Pfarre.
Die liebevoll auch als "der kleine Dom am Berg" genannte Wallfahrtskirche ist viel mehr als ein Kulturdenkmal, ein Haus Gottes, das Stätte lebendigen Glaubens mit langer Tradition ist. Besondere Wallfahrtstage sind der 17. März, 1. Mai, 26. Juli, 15. August und 8. September (Mariä Geburt).
Im Sommer lädt Pöllauberg zu Orgel- und geistlichen Konzerten ein.
Pfarre Pöllauberg
Oberneuberg 1, 8225 Pöllau, Tel.: 03335/2381, E-Mail: poellauberg@graz-seckau.at


